Die Chemie dahinter

⚡ Schritt 1: Elektrolyse

2 H₂O → 2 H₂ + O₂

Durch Gleichstrom wird Wasser in seine Bestandteile zerlegt: Wasserstoff (H₂) und Sauerstoff (O₂). Das entstehende Gasgemisch – HHO oder Oxyhydrogen – enthält ca. 66 % H₂ und 33 % O₂.

🔥 Schritt 2: Verbrennung im Motor

C + O₂ → CO₂

Das HHO-Gas wird dem Ansaugtrakt zugeführt und mit dem Kraftstoff-Luft-Gemisch verbrannt. Die Verbrennungstemperatur steigt lokal an – Kohlenstoffablagerungen reagieren mit dem Sauerstoff zu CO₂ und werden ausgestoßen.

✅ Ergebnis: Sauberer Motor

C-Ablagerung → CO₂ + H₂O

Verbrennungsrückstände (Ruß, Koks, Lacke) werden zu unbedenklichen Gasen oxidiert. Katalysator und DPF verarbeiten CO₂ und Wasserdampf problemlos – es entstehen keine neuen Schadstoffe.

Ablauf bei uns

  1. Vordiagnose & AU-Messung

  2. Elektrolyse-Vorbereitung

  3. Behandlung (45–60 Min)

  4. Freilandfahrt

  5. Nachmessung & Protokoll

Geeignet für alle Verbrennungsmotoren

Benzin-Direkteinspritzer

TSI, FSI, TFSI, CGI, GDI

Besonders effektiv: Einlassventile werden bei Direkteinspritzern nicht vom Kraftstoff gespült – Ablagerungen bauen sich schnell auf. H2-Reinigung erreicht genau diese Stellen.

Saugrohreinspritzer

PFI, MPI, klassische Einspritzung

Gute Wirkung: Kohlenstoffablagerungen durch AGR und Ölabscheidung. H2-Reinigung als Ergänzung zur regulären Wartung.

Common-Rail-Diesel

TDI, CDI, dCi, HDi, CRDI

Intensivste Anwendung: AGR, DPF, Einspritzdüsen-Ruß. Behandlung dauert länger, Wirkung auf Emissionen messbar größer als beim Benziner.

LPG / Autogas

Benziner mit Gasanlage

Sehr geeignet: Gasverbrennung hinterlässt weniger Rückstände, aber Ventilsitze neigen bei LP-Gas zu Ablagerungen. H2-Reinigung verlängert Intervalle.

Sicherheit & Grenzen des Verfahrens

✓ Das Verfahren ist sicher für

  • Katalysatoren (CO₂ und H₂O sind normale Verbrennungsprodukte)
  • Partikelfilter (DPF) – Regeneration wird unterstützt
  • Lambda-Sonden (kein aggressives Medium)
  • Turbolader (bei korrekter Dosierung)
  • Moderne Euro-6-Motoren

⚠ Grenzen des Verfahrens

  • Vollständig verglasten Ablagerungen (mechanisch oder chemisch reinigen)
  • Verstopftem DPF mit Asche-Verfüllung (Tausch notwendig)
  • Mechanischen Motorschäden (Kompression, Kolben, Ventile)
  • Undichter Zylinderkopfdichtung (Wasser im Öl)

Wir bewerten vor der Behandlung realistisch, ob H2-Reinigung die richtige Maßnahme ist.

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