Wie H2-Reinigung den DPF unterstützt

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Verbesserte Verbrennungsqualität

Wasserstoff verbrennt bei höherer Temperatur als Dieselkraftstoff. Die zusätzliche thermische Energie im Brennraum sorgt für eine vollständigere Verbrennung – weniger Ruß entsteht, der DPF wird weniger belastet.

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Regeneration unterstützen

Durch die höhere Abgastemperatur während der H2-Behandlung werden Bedingungen geschaffen, die die aktive DPF-Regeneration begünstigen. Bereits eingelagerter Ruß wird leichter zu CO₂ oxidiert.

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Gegendruck senken

Wir messen den DPF-Differenzdruck vor und nach der Behandlung. Typische Reduktion: 30–50 mbar bei mittlerer Beladung. Geringerer Gegendruck bedeutet bessere Motorleistung und niedrigeren Kraftstoffverbrauch.

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Lebensdauer verlängern

Regelmäßige H2-Behandlung hält den Rußanteil im DPF niedrig und verzögert die unvermeidliche Aschebeladung. Das kann die DPF-Lebensdauer um Jahre verlängern – besonders bei Kurzstreckenbetrieb.

DPF-Probleme erkennen

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DPF-Warnleuchte

Die gelbe Partikelfilter-Leuchte im Kombiinstrument signalisiert eine erhöhte Rußbeladung. Erste Stufe: Regenerationsfahrt nötig. Zweite Stufe: Werkstattbesuch erforderlich.

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Erhöhter Gegendruck

Der Differenzdruck vor und nach dem DPF steigt bei zunehmender Beladung. Ab 120–150 mbar im Leerlauf ist der Filter deutlich belastet. Wir messen den exakten Wert per Diagnose.

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Häufige Regeneration

Wenn der Motor alle 100–200 km eine Regeneration einleitet statt alle 400–800 km, ist der DPF überlastet. Die Regeneration verbraucht zusätzlichen Kraftstoff und belastet den Motor.

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Notlauf-Modus

Bei extremer DPF-Beladung schaltet die Motorsteuerung in den Notlauf: reduzierte Leistung, begrenzte Drehzahl. In diesem Zustand ist eine erzwungene Regeneration per Diagnosegerät nötig.

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Schwarzer Rauch

Sichtbare Rußemissionen bei Beschleunigung deuten auf einen DPF hin, der seine Filterwirkung nicht mehr vollständig erfüllt – oder auf ein Bypass-Problem im Abgasstrang.

Ablauf der DPF-Behandlung

Diagnose: DPF-Gegendruck messen
OBD-Diagnose und Differenzdruckmessung am Partikelfilter. Beladungszustand auslesen, Fehlerspeicher prüfen. Befund dokumentieren und besprechen.
H2-Behandlung (60–90 Minuten)
HHO-Gas wird über den Ansaugtrakt zugeführt. Die Verbrennungstemperatur steigt, Ablagerungen in Brennraum, AGR-Kanälen und Abgasstrang werden oxidiert. Der DPF profitiert von der verbesserten Abgasqualität.
Probefahrt mit Regeneration
Regenerationsfahrt bei mittlerer Last. Die Motorsteuerung initiiert die aktive Regeneration – der gelöste Ruß im DPF wird zu CO₂ und Asche umgewandelt.
Nachmessung und Ergebnis
Erneute Gegendruckmessung und OBD-Auswertung. Verbesserung dokumentieren. Bei Bedarf Empfehlung für weitere Maßnahmen oder Intervall der nächsten Behandlung.

DPF-Reinigungsmethoden im Vergleich

Kriterium H2-Reinigung Chemische DPF-Reinigung DPF-Tausch
KostenPreis auf Anfrage350–600 €1.200–3.500 €
Dauer2–3 Stunden1–2 Tage (Ausbau)1–2 Tage
Ausbau nötig?NeinJaJa
Wirksamkeit bei RußHoch (leicht–mittel)Sehr hochVollständig (neuer Filter)
Wirksamkeit bei AscheKeineMittel bis hochVollständig
WiederholbarkeitRegelmäßig möglichBegrenzt (Material­belastung)Einmalig

Weiterführende Informationen

Häufige Fragen – DPF reinigen mit H2

Kann H2-Reinigung einen DPF-Tausch vermeiden?

Bei leichter bis mittlerer Rußbeladung verbessert die H2-Behandlung die Verbrennungsqualität und unterstützt die aktive Regeneration. Das kann den DPF entlasten und seine Lebensdauer verlängern. Bei vollständiger Aschebeladung oder mechanischem Defekt ist ein Tausch unumgänglich – wir messen den Gegendruck vorab und beraten ehrlich.

Wie messe ich ob mein DPF voll ist?

Der DPF-Gegendruck wird mit einem Differenzdrucksensor am Abgasstrang gemessen. Ab etwa 120–150 mbar im Leerlauf liegt eine erhöhte Beladung vor. Zusätzlich lesen wir die DPF-Beladungswerte über die OBD-Diagnose aus. Beide Werte zusammen ergeben ein zuverlässiges Bild.

Wie oft sollte der DPF mit H2 behandelt werden?

Für Kurzstreckenfahrer mit häufig unterbrochener Regeneration empfehlen wir eine Behandlung alle 30.000 bis 40.000 km. Langstreckenfahrer profitieren alle 50.000 bis 60.000 km. Fahrzeuge mit auffällig hohem Gegendruck oder häufiger DPF-Warnleuchte sollten zeitnah behandelt werden.

Hilft H2-Reinigung auch wenn die DPF-Warnleuchte leuchtet?

Die DPF-Warnleuchte signalisiert eine erhöhte Beladung – in vielen Fällen lässt sich durch H2-Behandlung und anschließende Regenerationsfahrt der Normalzustand wiederherstellen. Voraussetzung: Der DPF ist nicht bereits im Notlauf-Modus verriegelt. Wir prüfen den genauen Status per Diagnose vor jeder Behandlung.

DPF-Behandlung mit H2 anfragen

Fahrzeugmodell, Kilometerstand und DPF-Symptom nennen – wir prüfen ob eine H2-Behandlung sinnvoll ist.

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